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Die Fussreflexzonenmassage ----------
Die Fußreflexzonenmassage ist eine sehr beliebte Massagetechnik,
bei der durch die Behandlung der Füsse der gesamte Körper beeinflusst
werden soll.
Philosophie / Entstehungsgeschichte
Im Jahre 1913 begründete der amerikanische Arzt Dr. William Fitzgerald
die Fußreflexzonenmassage. Er teilte den menschlichen Körper
in zehn Längszonen und drei waagrechte Zonen ein, die proportional
auf die Fußsohle übertragen wurden. Dr. Fitzgerald ging davon
aus, dass jede Zone auf der Fußsohle mit einem Organ in Verbindung
steht («Reflexzone»). Wenn ein Organ erkrankt ist, soll der
Druck auf die entsprechende Reflexzone am Fuß einen Schmerz auslösen.
Durch die Fußreflexzonenmassage werden die Organe besser durchblutet,
die gestaute oder blockierte Lebensenergie beginnt wieder zu fliessen.
Ausserdem soll die Massage die Selbstheilungskräfte des Körpers
unterstützen.
Technik der Fußreflexzonenmassage
Nach einer kurzen Befragung durch den Therapeuten legt sich der Patient
in Rückenlage auf eine Behandlungsliege. Der Masseur beurteilt die
Füsse zuerst durch Ansehen (Beschaffenheit des Gewebes, Haut- oder
Nagelauffälligkeiten), danach durch systematisches Betasten der Fußsohle.
Welche Organe besonders belastet sind, erkennt der Therapeut an den Reaktionen
des Patienten und am Tastbefund. Nun zeichnet er die kritischen Zonen
auf eine Karte auf, die ihm bei den Folgebehandlungen als Gedächtnisstütze
dient. Danach beginnt er mit der Massage der Fußsohle, wobei besonders
die belasteten Reflexzonen behandelt werden. Die Erstbehandlung dauert
in der Regel 60 Minuten, die folgenden Behandlungen sind meistens etwas
kürzer. Wichtig nach jeder Massage ist die Nachruhe, während
der jeder Patient 10 bis 20 Minuten ungestört liegen soll.
Wie kann die Fußreflexzonenmassage eingesetzt werden
Die Fußreflexzonenmassage eignet sich gut zur Behandlung
der folgenden Beschwerden:
- Rheumatische Erkrankungen (Gelenkschmerzen)
- Kreislaufprobleme
- Verdauungsstörungen
- Menstruationsschmerzen
- Kopfschmerzen und Migräne
- Verspannungszustand
- Heuschnupfen
- Erkältungen
- Blasenentzündung
Nebenwirkungen / Vorsichtsmaßnahmen
Zu Beginn der Behandlung können in manchen Fällen unangenehme
Reaktionen auftreten. Diese Zustände sind aber im Grunde positiv
zu werten, denn sie gehören zum Heilungsprozess und verschwinden
meistens nach kurzer Zeit wieder. Zu den häufigsten Reaktionen gehören:
Erstverschlimmerung der Beschwerden Schlafstörungen oder Nervosität
Reaktionen der Ausscheidungsorgane (Durchfall oder Harndrang) In der Regel
sind bei der Fußreflexzonenmassage keine Nebenwirkungen zu erwarten.
Bei bestimmten Erkrankungen sollte diese Therapieform
jedoch nicht eingesetzt werden:
- bei akuten Entzündungen der Venen
- bei akuten Infektionen oder hohem Fieber
- bei Erkrankungen, die sich durch eine Operation besser behandeln lassen
(zum Beispiel Gallensteine oder chronisch entzündete Mandeln)
- bei rheumatischen Erkrankungen der Füsse
- bei schweren Durchblutungsstörungen der Füsse mit offenen
Wunden oder Absterben von Gewebe
- bei starken Schmerzen an den Füssen infolge von Verletzungen
- während der Schwangerschaft
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